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Wer mit Holz heizt wird künftig beraten

Wer mit Holz heizt wird künftig beraten.
Immissionsschutz wird technischer Entwicklung angepasst.
 
Für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe
gelten seit dem 22. März 2010 neue Umweltauflagen. Die Verfeuerung von Holz setzt je-
doch verschiedene Luftschadstoffe frei und führt zu Geruchsbelästigungen - und dies in zunehmendem Maße. Darauf weist die Schornsteinfegerinnung Ostfriesland hin.
 
"Mit den neuen Grenzwerten werden Luftschadstoffe an der Quelle reduziert. Sie sorgen
für eine bessere Luft, Gesundheit und mehr Lebensqualität", sagt Bruno Stürenburg,
stellv. Obermeister der Innung. Mit der Novelle der 1. Bundes-Immissionsschutzverord-
nung (1. BImschV) werden die Vorgaben für Öfen und Heizungen, in denen feste Brenn-
stoffe wie beispielsweise Holz verfeuert werden, an die technischen Weiterentwicklungen
bei der Verringerung der Schadstoffemissionen angepasst.
 
"Die neugefasste Kleinfeuerungsanlagenverordnung löst die seit 1988 geltenden, ver-
alteten technischen Vorgaben für Öfen und Holzheizungen ab und fordert den aktuellen
Stand der Technik", so Stürenburg. Im Einzelnen werden u. a. anspruchsvolle Emissions-
grenzwerte für Staub festgelegt. Diese können von neuen Feuerungsanlagen, die
üblicherweise im häuslichen Bereich eingesetzt werden, wie Heizungen, Kaminöfen oder
Kachelofeneinsätzen ohne Staubfilter erreicht werden. Die Festlegung von neuen Emissionsgrenzwerten für Kohlenmonoxid führt zum Einsatz verbesserter Verbrennungs-
techniken, die im Ergebnis zudem die Geruchsbelästigungen in der jeweiligen Nachbar-
schaft reduzieren.
 
Auch für bestehende Anlagen werden Grenzwerte festgelegt. Sofern für diese Anlagen
durch eine Vor-Ort-Messung die Einhaltung der Grenzwerte nachgewiesen werden
können, ist ein zeitlich begrenzter Betrieb möglich. Erst wenn dies nicht möglich ist,
kommt zwischen den Jahren 2014 und 2024 ein Sanierungsprogramm zum Tragen.
 
"Nicht immer ist die Anlage schuld, wenn der Schornstein qualmt", sagt Stürenburg.
Vielen Betreibern fehle das Wissen und die Erfahrung im Umgang mit den Feuerungs-
anlagen. Aus die sem Grund sehe das neue Gesetz eine Beratung zum richtigen Um-
gang mit der Anlage und den einzusetzenden Festbrennstoffen vor. Außerdem wird
der Brennstoff Holz künftig regelmäßig hinsichtlich Qualität im Zusammenhang mit an-
deren Überwachungsaufgaben überprüft.
 
Eine Kostenentlastung bringt die Novelle Betreibern von Öl- und Gasheizungen:
Die Intervalle der regelmäßigen Überwachungen werden verlängert. Die bisher jähr-
liche Überwachung soll auf einen dreijährlichen beziehungsweise zweijährlichen Turnus umgestellt werden. "Damit wird dem technischen Fortschritt bei Heizungsanlagen Rech-
nung getragen, die heute wesentlich zuverlässiger arbeiten als noch vor 20 Jahren", so
der stellv. Obermeister der mehr als 50 selbstständigen Bezirksschonsteinfegermeister
in Ostfriesland.

Wir bilden aus

Schornsteinfegerinnung für Ostfriesland.
 
Haben Sie eine abgeschlossene Schulausbildung, dann lassen Sie sich zum/zur
Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperten/-in ausbilden.
Während Ihrer Ausbildung haben Sie die Möglichkeit die Fachhochschulreife zu erlangen.
 
Schriftliche Bewerbung an:
 
Berufsbildung
Redelf Heuermann
Hagermarscher Straße 6
26524 Hage
04931-975231
bsm.redelfheuermann@live.de
 
 

Berufliche Ausbildung

Um eine Ausbildung als Schornsteinfeger zu machen, muß man zunächst die Berufsschule, bzw. die Berufsbildende Schule 3 der Landeshauptstadt Hannover besuch. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.Der Ausbildungsbetrieb schließt mit dem Auszubildenden (und ggf. mit den Eltern) einen Ausbildungsvertrag nach dem Muster der Handwerkskammer ab. Mit diesem Vertrag verpflichtet sich der Ausbildungsbetrieb, den Auszubildenden in allen Fertigkeiten und Kenntnissen zu unterweisen, die zum Ausbildungsziel, der Gesellenprüfung, führen und ihn charakterlich und geistig fördern. Der Auszubildende hat die Lehrpflicht.

Wichtig für die kalte Jahreszeit

Der richtige Umgang mit festen BrennstoffenWenn die Abende kühler werden, kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Doch der Einspareffekt sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen ? daher sind einige Punkte zu beachten.




Jede Feuerstätte muss grundsätzlich an einen entsprechend dimensionierten Schornstein angeschlossen sein. Nur im Zusammenwirken beider Teile wird die Energie aus den festen Brennstoffen - überwiegend Holz ? wirtschaftlich und problemlos genutzt. Spätestens bei der Abnahme durch den Schornsteinfeger ist die Gelegenheit, nach dem Umgang mit dem Brennmaterial zu fragen. Neben der Technik gehört nämlich die Handhabung und der richtige Einsatz des Energieträgers zu den beachtenswer-ten Aspekten ? dazu berät der "Mann in Schwarz" fachkundig und neutral.




Am häufigsten wird Scheitholz zur Verbrennung eingesetzt, weil es einfach und kostengünstig beschafft werden kann. Besonders wichtig ist, dass nur getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 Prozent verbrannt wird. Dazu werden die Scheite etwa zwei Jahre an einem geschützten, luftigen Ort gelagert. Als Alternative kommt technisch getrocknetes Holz in Frage, das sich sofort zum Beheizen einsetzen lässt. Auf keinen Fall darf der Ofen als Müllschlucker missbraucht werden: Alle behandelten, gestrichenen oder beschichteten Holzstücke und sonstiger Abfall gehören in die Mülltonne.




Zu große Holzscheite sind ebenfalls ungeeignet, da sie häufig unvollständig verbrennen und dadurch unnötig viele Schadstoffe freisetzen. Dies belastet nicht nur die Umwelt, auch Feuerstätte und Schornstein leiden darunter. Bei richtiger Nutzung weist Holz jedoch eine sehr gute Ökobilanz auf, denn es gilt als CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei.




Wenn Sie etwas über Handhabung und Lagerung des heimischen Rohstoffs wissen möchten, fragen Sie einfach Ihren Schornsteinfeger. Er kann jede Menge Tipps zum richtigen Umgang geben ? und Sie genießen die Vorzüge Ihrer Feuerstätte und des Brennmaterials.

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