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Dohlen im Schornstein Tödliche Gefahr!

Schornsteinfeger warnen vor Kohlenmonoxid-Vergiftung durch verstopfte AbgangswegeOstfriesland. Wenn Dohlen in Schornsteinen nisten, ist das Leben der Hausbewohner in Gefahr. Auch die Vögel erleben in diesen Tagen ihren Frühling. Die Rabenvögel suchen sich leider allzu oft Schornsteine aus, um dort ihre Nester zu bauen. ?Es interessiert Dohlen wenig, dass durch die Schornsteine eigentlich die Abgase abziehen sollen?, warnt Bruno Stürenburg, stellv. Obermeister der Schornsteinfeger-Innung für Ostfriesland.

Die Dohlen werfen Zweige in den Schacht. Wo sie sich verfangen, wird weiter gebaut. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Der Schornstein ist in der Regel seiner Funktion beraubt. Das größte Problem besteht darin, dass die Betreiber der Gas- oder Ölheizung davon oft nichts mitbekommen. Also läuft die Feuerstätte weiter, die Gase treten im Aufstellraum aus. Dies kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen, die oftmals tödlich endet. Im vergangenen Jahr ereignete sich in Rhauderfehn ein derartiger Unfall: Dohlen hatten tagelang Äste und Zweige in den Schornstein fallen lassen und ihn so gründlich verstopft. Die Abgase der Heizungsanlage konnten nicht mehr abziehen, drangen zurück ins Haus und vergifteten die Bewohner, denen im Badezimmer stets schwindelig wurde. Sie konnten sich aber noch in Sicherheit bringen. Kohlenmonoxid, das bei der erneuten Verbrennung der Abgase entsteht, blockiert den Sauerstofftransport im Blut und führt im schlimmsten Fall zur Erstickung.




Bei den Kontrollgängen der Schornsteinfeger wird das Nistmaterial oft eimerweise zu Tage gefördert. "Die Dohlen werfen Stöcke, Moos, Gras, Papiertaschentücher, Silvesterraketen oder sogar Getränkedosen in den Schornstein hinein - alles, was sie finden können", berichtet Bezirksschornsteinfegermeister Bobo Bargmann (Aurich). Das Nest ist so stabil, dass die Schornsteinfeger mit dem Entfernen meistens viel Arbeit haben. Ohne Spezialwerkzeuge läuft nichts: Zum Einsatz kommen so genannte "Harpunen", mit Widerhaken besetzte Speerspitzen, um das Material heraus zu bekommen. Oder es werden schwere Eisenkugeln an der Kehrleine von oben in den Schornstein geworfen, um das Nest nach unten zu drücken. Bei Schornsteinen, die nicht gerade, sondern winkelig gemauert sind, könne das schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen, sagt Bargmann.
Wenn ein reger Flugbetrieb der Tiere in Schornsteinnähe beobachtet wird, und im Schornstein bereits Nistmaterial liegt, sollte unbedingt der zuständige Bezirksschornsteinfeger verständigt werden. Die Schornsteinfeger-Innung appelliert auch an die intakte Nachbarschaft: "Meistens schaut man auf den Schornstein des Nachbarhauses und nicht auf seinen eigenen", sagt Bruno Stürenburg. Die Montage eines Dohlengitters ist ein zuverlässiger Schutz.
Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein über Europa verbreiteter taubengroßer, schwarzer Rabenvogel mit grauem Kopf. Die geschützte Dohle nistet unter anderem gesellig auf Türmen, in Baumhöhlen oder in Schornsteinen. Das Weibchen legt etwa fünf bis sechs Eier.




Quelle Fotos: Theodor Kruse

Erlös aus Jux-Premiere geht ans Großheider Jugendzentrum

Organisationsteam überreicht 666 Euro an JZ-Leiterin Großheide/fi -Kürzlich gab es eine Fußball-Premiere der besonderen Art in der Sporthalle Großheide zu Gunsten des Jugendzentrums. Sechs Mannschaften bestehend aus Schornsteinfegern, Bäckern, Maurern und Zimmerleuten, KfZ-Mechanikern, Verwaltungsangestellten sowie einer Auswahl des Jugendzentrums traten gegeneinander an. Alle Berufsgruppen spielten in ihrer typischen Montur und das Jux-Turnier wurde eine Riesengaudi.

Am Mittwoch wurde nun der Erlös von 666 Euro durch das Organisationsteam in Anwesenheit von Bürgermeister Theo Weber an die Jugendbeauftragte Birgid Fischer weitergeleitet. "Die Jugendlichen freuen sich über das Engagement und darüber, dass sie von den Erwachsenen ernst genommen werden", bedankte sich Fischer bei den Organisatoren. Der allgemeine Wunsch der Jugendlichen ist es, von dem Geld im Außenbereich des Jugendzentrums eine Sitzecke mit Grillstelle zu errichten.




Das Geld kam ausschließlich aus Spenden der Zuschauer, der Mitarbeiter der Autohäuser Dehne, Saathoff, Lüken und Fischer sowie aus dem Erlös des Verkaufs zusammen. Eintritt musste an diesem Turniertag nicht gezahlt werden.




Die Idee des Jux-Turniers entstand bereits vor zwei Jahren durch den Schornsteinfeger-Meister Bruno Stürenburg. Er wollte etwas auf die Beine stellen, das den Jugendlichen der Gemeinde zu Gute kommen sollte. In Manfred Schmidt vom TuS Großheide fand er schnell einen Verbündeten. Dieser nutzte seine Kontakte und das Organisationsteam wuchs mit Johann Dirksen, Heinz Hollwurtel, Manfred Penz und Dieter Fischer. Um das leibliche Wohl kümmerten sich Beate und Dirk Holz, sowie Brigitte und Roolf Rosenboom.




Da der Spaß absolut im Vordergrund stand, wurde auch ein "Full Panz" Pokal für den größten Verzehr vergeben. Diesen und einen Wanderpokal stiftete Bruno Stürenburg, der zum Ausdruck brachte, dass hier mit jeder Menge Spaß etwas Sinnvolles geleistet wurde. Die Jugendlichen haben bei der Veranstaltung gleich zweimal gewonnen. Sie bekommen den Erlös und sind Sieger des Turniers, gefolgt von den Schornsteinfegern vor den Maurern und Zimmerleuten.

Verbesserung im Neubaubereich durch Bloower-Door-Messung

Energiesparendes Bauen und Wohnen wird für jeden Bauherren-frau angesichts steigender Energiepreise immer wichtiger.In Deutschland verbrauchen die privaten Haushalte rund ein Drittel der Endenergie, 90% davon wenden sie alleine für die Bereiche Heizung und Warmwasser auf. Die Luftdichtigkeit eines Gebäudes spielt bei dem Gebäudeenergiebedarf eine entscheidene Rolle. Zwischen 20% und 60% des Energiebedarfs benötigt man um den ungewollten Luftwechsel zu erwärmen.




Eine Bloower-Door-Messung ist sowohl im Neubau als auch im Altbau eine sinnvolle Maßnahme.




So können im Neubau rechtzeitig Konstruktionsfehler bzw. Einbaufehler erkannt und abgestellt werden.




Wenn im Altbau Modernisierungsmaßnahmen anstehen, ist es sinnvoll die Gebäudehülle auf Dichtigkeit zu prüfen.




Es gibt sieben gute Gründe für eine luftdichte Gebäudehülle:

* Minimierung der Energieverluste

* Vermeidung von Tauwasser in der Konstruktion

* Verhinderung des Eindringens von Luftschadstoffen ( Pilzsporen, Fasern ) in die Raumluft

* Verhinderung von kalten Fußböden im Erdgeschoss

* Sicherung der Funktion der Lüftungsanlage

* Sicherstellung des Schalldämmmaßes von Bauteilen

* Sicherstellung der Dämmwirkung von Außenbauteilen
Und so wird es gemacht:

Bei der Überprüfung wird mittels eines Gebläses ein Unterdruck von 50 Pascal erzeugt. (das entspricht dem Druck von Windstärke 5-6)




Während der Messung wird in dem Gebäude mit entsprechenden Messgeräten Undichtigkeiten aufgespürt.




Über das Ergebnis der Messung werden dem Eigentümer ein Protokoll und ein Zertifikat ausgestellt.




Weitere Fragen wird Ihnen Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfegermeister zur Verfügung stehen. Die Schornsteinfegerinnung für Ostfriesland hat zwei Bloower Door Beauftragte mit abgeschlossener Zertifizierter Abschlussprüfung beim Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V., die eine kompetente Messung durchführen können.




Anschrift Fachverband:

FLIB


Ludwig-Erhard-Straße 10


34131 Kassel




Zum Glück gibt's den Schornsteinfeger

Feger und Baugewerbe-Innungen im Kreis Leer kooperieren

Seit dem 1. Februar dieses Jahres gilt die Energie-Einsparverordnung (EnEV) für alle Neubauten. Damit ist das Niedrigenergiehaus praktisch als Standard vorgeschrieben. Die Schornsteinfegerinnung für Ostfriesland und die beiden Baugewerbe-Innungen Leer und Rheiderland haben jetzt eine Vereinbarung geschlossen, wonach die Schornsteinfeger für die Bauunternehmen die so genannten Blower-door-Messungen durchführen.
Die Zusammenarbeit der drei Handwerksinnungen dürfte vorbildhaft für Niedersachsen sei, sagte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Leer, Lübbe Hartmann, bei der Unterzeichnung des Rahmenvertrages durch die drei Obermeister Friedrich Lüpkes (Nüttermoor), Bernhard Tellkamp (Flachsmeer) und Hans-Peter Ubben (Bingum). Die Vereinbarung sei wegweisend, meinte auch der Chef der ostfriesischen Schornsteinfeger, Friedrich Lüpkes. Im Rahmenvertrag über die Blower-door-Messungen wurde auch vereinbart, sich über Technologie und Fortschritt in der Isoliertechnik von Gebäuden regelmäßig auszutauschen und gemeinsame Schulungen anzustreben.




Für die Baugewerbe-Innungen ist die Zusammenarbeit mit den Schornsteinfegern ein logischer Schritt, der zudem für die Bauunternehmen Kostenvorteile bringe. "Die Schornsteinfeger haben später ohnehin Zutritt zu jedem Gebäude und sind bei der Kundschaft als unabhängig und neutral anerkannt", sagte Bernhard Tellkamp. Die Bescheinigung über die Blower-door-Messung vom Schornsteinfeger sei für die Innungsbetriebe der Baugewerke eine Art "Gütesiegel". Auch mit den Bauinnungen in Aurich, Emden und Norden strebt die Schornsteinfeger-Innung eine solche Zusammenarbeit an.

Bei der Blower-door-Messung wird im Neubau mit Hilfe eines Gebläses ein Über bzw. Unterdruck aufgebaut. Dabei werden Fugen, Anschlüsse und Durchdringungen in der Gebäudehülle überprüft und eventuelle Leckagen aufgespürt. Die Luftdichtigkeit von Häusern reduziert massiv die Heizwärmeverluste und dient damit der Energieeinsparung. Weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2).

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