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Innung Ostfriesland
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Wir sagen danke

Mit einem großen Plakat bedankten sich alle Kollegen der Innung, bei Ihrem scheidenden Obermeister Friedrich Lüpkes

Unser langjähriger Obermeister übergibt sein Amt

 
Unser langjähriger Obermeister übergibt sein Amt
Am 31. Dezember überraschte unser scheidende Obermeister Friedrich Lüpkes seinen Nachfolger Reno Janssen bei dessen Haus in Aurich. Er übergab Reno eine Staffel, auf der die Namen aller Obermeister der Innung für Ostfriesland seit 1899 eingraviert sind. Im Gegenzug erhielt ein sichtlich überraschter Friedrich Lüpkes zum Abschied einige Geschenke. Diese Aktion konnte nur durch die Vorstandskollegen verwirklicht werden, indem man Reno Janssen einige Tage zuvor einweihte.
Gerne hätten wir Friedrich alle persönlich vom Vorstand verabschiedet, aber die jetzige Situation ließ nur eine Videokonferenz zu.
Hier konnten sich alle Vorstandsmitglieder bei Friedrich für seine hervorragende Arbeit in fast 20 Jahren als Obermeister bedanken.
Eine richtige Verabschiedung mit der Innung und Freunden wird es aber auch noch geben, sobald es Corona zulässt.

Austausch- Nachrüstpflicht Kaminöfen

 

Austausch- bzw. Nachrüstpflicht bis zum 31.12.2020 für Kachel- und Kaminöfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

 

 

 
Gemäß der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV) läuft zum 31. Dezember dieses Jahres die Übergangsfrist zur Einhaltung verschärfter Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid von Einzelraumfeuerungsanlagen aus, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

Von den ca. 11,1 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen, die vorrangig zur Beheizung des Aufstellraums dienen, sind rund 800.000 (7,2%) Öfen von der Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen. Dies sind Einzelraumfeuerungsanlagen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden. Ab dem 31.12.2020 gelten auch für diese Feuerstätten die verschärften Grenzwerte für Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen nach der 1. BImSchV. Grundsätzlich besteht für den Betreiber einer solchen Einzelraumfeuerungsanlage neben dem Austausch der Anlage 
auch die Möglichkeit zur Nachrüstung der Feuerungsanlage mit Einrichtungen zur Reduzierung der Staubemissionen (Staubfilter oder - abscheider). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass eine positive Messung der Einzelraumfeuerungsanlage durch einen Schornsteinfeger den weiteren Betrieb genehmigt. Das Schornsteinfegerhandwerk vertritt aber hier ganz klar die Position, dass in der Regel der Austausch der Feuerstätte einer Nachrüstung vorgezogen werden sollte. Über zwanzig Jahre alte Feuerstätten sind längst nicht mehr auf dem Stand der modernen Technik. Neben einer schadstoffarmen Verbrennung bieten moderne Feuerungen auch eine energieeffiziente Wärmeerzeugung mit dem klimafreundlichen und nachwachsenden Brennstoff Holz.
Für alle Kamin- und Kachelöfen gilt außerdem, dass für eine schadstoffarme und energieeffiziente Verbrennung neben der eingesetzten Technik auch die Qualität des Brennstoffs und das Betreiberverhalten eine wichtige Rolle spielen. Hinweise zum richtigen Anheizen und dem Betrieb von Kamin- und Kachelöfen finden Verbraucher auf unserer Internetseite unter:
https://www.schornsteinfeger.de/kaminoefen.aspx.
 
Betreiber, die sich unsicher sind, ob ihre Einzelraumfeuerungsanlage von der o.g. Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen ist oder weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, können sich jederzeit an ihren zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden. 
 
Mehr Informationen zum Handwerk sowie Presseinformationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter
www.schornsteinfeger.de.
 
 
 
 

Auszubildender des Monats in Ostfriesland

 

Glück zum Anfassen

Mareike Körte ist Lehrling des Monats Oktober der Handwerkskammer für Ostfriesland.

 
Ostfriesland. Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen sind bekanntlich Glücksbringer. Zu diesen gehört auch Mareike Körte aus Rhauderfehn. Wenn sie in ihrem schwarzen Kehranzug – die traditionelle Bekleidung einer Schornsteinfegerin – unterwegs ist, wird sie oft von Kunden oder Passanten angesprochen und gefragt, „ob sie den Anzug einmal anfassen dürfen“. Die 27-Jährige ist derzeit Auszubildende im dritten Lehrjahr im Schornsteinfegerbetrieb Friedrich Lüpkes in Leer. Ob beim Kehren der Schornsteine oder dem Überprüfen von Rauchmeldern, die junge Handwerkerin lebt das Image des Schornsteinfegers und geht ihrem Beruf mit voller Leidenschaft nach. Von der Handwerkskammer für Ostfriesland ist sie jetzt zum Lehrling des Monats ausgezeichnet worden.
 
Dirk Bleeker, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, hat Mareike Körte bei ihrer Arbeit hoch oben, über den Dächern Leers besucht. „Es ist wirklich toll, wenn junge Menschen so viel Leidenschaft und Talent für ihren Beruf entwickeln“, zeigte sich Bleeker beeindruckt und überreichte ihr eine Urkunde und einen Bildungsgutschein. Und auch Ausbilder und Betriebsinhaber Friedrich Lüpkes war voll des Lobes: „Ich finde es klasse, wie Mareike sich für ihr Handwerk engagiert. Das spüren auch die Kunden. Ich bekomme nur positive Rückmeldungen zu ihrer Arbeit“,  erklärte der Unternehmer.
 
Nach ihrem Realschulabschluss im Jahr 2010 begann Mareike Körte zunächst eine Lehre als Einzelhandelskauffrau, die sie 2013 auch erfolgreich abgeschlossen hat. „Eigentlich wollte ich aber schon immer ins Handwerk“, erinnert sich die gebürtige Ostfriesin. Durch eine gute Freundin – die ebenfalls Schornsteinfegerin ist – wird sie 2018 auf ihren heutigen Ausbildungsberuf aufmerksam und bewirbt sich bei mehreren Betrieben. Die Schornsteinfegerinnung Ostfriesland vermittelt ihre Bewerbung schließlich an Friedrich Lüpkes. Nach ein paar „Schnuppertagen“ steht für beide Seiten schnell fest: „Das passt!“
 
Dass sie mit Herzblut dabei ist, zeigt sich von Anfang an, denn noch vor dem Beginn ihrer Ausbildung absolviert sie die Fortbildung zur „Fachkraft für Rauchmelder“. Aber vor allem das klassische Kehren der Schornsteine zählt zu den Lieblingsaufgaben der 27-Jährigen. „Ich mag das typische Bild vom Schornsteinfeger und lebe die Tradition gerne weiter“, erklärt sie begeistert. Durch ihre sehr guten schulischen Leistungen hat sie sich außerdem die Teilnahme an einem Lehrlingsaustausch mit Österreich im kommenden Jahr gesichert. Und auch den Blick in die Zukunft hat die zielstrebige Handwerkerin bereits gewagt: „Nach meiner Ausbildung möchte ich noch eine Zeit lang Erfahrungen sammeln und dann den Meistertitel angehen. Das Endziel soll schließlich die Selbstständigkeit sein.“
 
Der Schornsteinfegerbetrieb von Friedrich Lüpkes besteht seit über 28 Jahren. Zwei Vollzeit- und zwei Teilzeitkräfte bilden das Team rund um den 61-Jährigen. Zu den Dienstleistungen des Unternehmens gehören die klassischen Angebote wie das Kehren von Schornsteinen, die Überprüfung von Feuerungsanlagen und Rauchmeldern sowie die Gashausschau. Darüber hinaus bietet der Betrieb außerdem eine Energieberatung, vor allem im Zusammenhang mit dem individuellen Sanierungsfahrplan des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), an. Und auch die Baubegleitung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, wenn es um eine finanzielle Förderung durch die KfW geht, sowie das Ausstellen von Energieausweisen gehören seit vielen Jahren zum Portfolio.
 
Mit der Ehrung zum Lehrling des Monats weist die Handwerkskammer für Ostfriesland auf die Chancen und Perspektiven einer Ausbildung im Handwerk hin. Jeder Betriebsinhaber kann einen Vorschlag einreichen. Ausschreibungsunterlagen gibt es unter www.hwk-aurich.de. Ansprechpartner Dieter Friedrichs ist erreichbar unter Telefon 04941 1797-58 oder per Mail d.friedrichs@hwk-aurich.de
 
Bild_LdM_Luepkes_Gruppe: Über den Dächern Leers: Ausbilder Friedrich Lüpkes (v.l.), Mareike Körte und stellvertretender Hauptgeschäftsführer Dirk Bleeker freuen sich über den Erfolg.
 
 

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